Holzisch Latern 2014 für Norbert Roth

Deutschlands mitgliederstärkster Karnevalverein, nämlich der aus Dieburg, verleiht seine höchste externe Auszeichnung - die Holzisch Latern - in diesem Jahr an das Urgestein, nicht nur der Mainzer Fernsehfassenacht, sondern der Mainzer Fassenacht allgemein, an Herrn Norbert Roth.

Der gebürtig aus Mainz-Weisenau stammende Norbert Roth feierte im vergangenen Jahr sein 60-jähriges Büttenjubiläum mit dem er gleichzei-tig seinen Abschied von der närrischen Bühne nahm, auf der er seit seinem 14. Lebensjahr seine Erfüllung fand. Damals nämlich fand in der Mainzer Gaststätte seiner Tante ein Kappenabend statt, wie es sie früher üblicherweise in allen Gaststätten gab. So nahm denn alles seinen Lauf.

Ein bewegtes Berufsleben im grafischen Gewerbe, führte ihn in ver-schiedene Länder dieser Welt. Er war in Brasilien, Spanien und der Schweiz beschäftigt, bevor es ihn wieder zurück nach Deutschland zog. Hier war er dann in München und 20 Jahre lang in Rastatt, zwischen Karlsruhe und Baden-Baden gelegen, beschäftigt. Von dort fuhr er all die 20 Jahre alljährlich zur Fassenachtszeit Woche für Woche nach Mainz, um seiner großen Leidenschaft - dem Büttenvortrag zu fröhnen.

Seit vielen Jahren nun wohnt Roth mit seiner Frau im Rheinhessischen Mommenheim. Mommenheingehört zur Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, der – wie könnte es fast anders sei   insgesamt 11 Städte und Gemeinden angehören.

Im Südwestrundfunk (SWR 4) ist er immer noch allwöchentlich freitags mit seiner Partnerin Ulrike Neradt als „Gerda und Walter“ in kleinen Szenen einer Ehe zu hören. Die Texte zu dieser Rundfunk-Serie stammen aus seiner Feder. Wie er selbst sagt, will er diese Serie auch gerne noch eine Weile fortführen.

Doch zurück zu dem, was ihn bekannt gemacht hat. Die rote Pappna-se und die zerschlissenen, weißen Handschuhe sind bzw. waren sein Markenzeichen, wenn er zu verschiedenen Themen aus dem Alltags-leben die Narrenbütt bestieg.

Keiner wie er beherrschte das Publikum derart mit seiner Stim-me und seiner Gestik, dass es schier unmöglich war, seinem Vortrag nicht zu folgen. Mal laut, mal leise und mit seinem un-verwechselbaren, vom allerhintersten „Gorjelknebbsche“ ab-geholten, rollenden „rrrr“ wusste er sein Publikum zu fesseln.

Für viele Fastnachtsbegeisterte dürften seine Vorträge wie z.B. „Der Silberhochzeiter“, „Der Rentner“ oder „Der Bilderrahmenwand-aufhän-ger“ in bester Erinnerung sein und bleiben.

Für seine Verdienste um das Brauchtum Fastnacht und die Mundart wird vom Karnevalverein Dieburg an Norbert Roth am Rosenmontag beim Närrischen Empfang in der Dieburger Römerhalle die „Holzisch Latern“ verliehen. Die Laudatio hält der letztjährige Laternenträger Hans-Joachim Heist.

Für das Prinzenkomitee

Friedel Enders, Präsident





Copyright © 2012. All Rights Reserved.






„Holzisch Latern“ für Norbert Roth

Der Karnevalverein Dieburg verleiht die „Holzisch Latern“ in diesem Jahr an Norbert Roth, ein Urgestein der Mainzer Fassenacht. Der gebürtig aus Mainz-Weisenau stammende Karnevalist trat seit seinem 14. Lebensjahr zur Fastnacht auf, hatte im vergangenen Jahr 60-jähriges Büttenjubiläum.

DIEBURG.

Die „Holzisch“ vergibt der KVD an Personen oder Institutionen, die sich in besonderer Weise um die Fastnacht, die Mundart oder das Brauchtum verdient gemacht haben oder denen „sonst irgendwie ein Licht aufgegangen ist“.

Die rote Pappnase und die zerschlissenen, weißen Handschuhe waren das Markenzeichen von Norbert Roth, wenn er zu verschiedenen Themen aus dem Alltagsleben die Narrenbütt bestieg. Kaum einer wie er beherrschte das Publikum derart mit Stimme und Gestik, dass es schier unmöglich war, seinem Vortrag nicht zu folgen. Mal laut, mal leise und mit seinem unverwechselbaren, vom „allerhintersten Gorjelknebbsche“ abgeholten, rollenden „rrrr“ wusste er sein Publikum zu fesseln. Begonnen hatte alles, als er 14 war. Damals gab es in der Mainzer Gaststätte seiner Tante einen Kappenabend, bei dem er auftrat. So nahm alles seinen Lauf.

Im vergangenen Jahr nahm Norbert Roth Abschied von der Bütt. Für viele Fastnachtsbegeisterte dürften seine Vorträge wie „Der Silberhochzeiter“, „Der Rentner“ oder „Der Bilderrahmenwandaufhänger“ in bester Erinnerung bleiben. Heute wohnt Roth mit seiner Frau im rheinhessischen Mommenheim. Der Ort gehört zur Verbandsgemeinde Nierstein-Oppenheim, der – wie könnte es anders sein – insgesamt 11 Städte und Gemeinden angehören.

Die „Holzisch“, wie die Karnevalisten ihre Auszeichnung nennen, wurde seither 31 Mal vergeben. 2013 wurde sie dem Schauspieler, Parodisten und Regisseur Hans-Joachim Heist aus Eschollbrücken verliehen. Er hält die Laudatio, wenn das Symbol der Dieburger Fastnacht am Rosenmontag (3. 3.) beim Närrischen Empfang in der Dieburger Römerhalle an Norbert Roth geht.



    Karnevalverein
 Dieburg 1838 e.V.Deutschlands grösster Karnevalverein

„Holzisch“ für Norbert Roth

Der Karnevalverein Dieburg verleiht die „Holzisch Latern“ in diesem Jahr an Norbert Roth, ein Urgestein der Mainzer Fassenacht. Der gebürtig aus Mainz-Weisenau stammende Karnevalist trat seit seinem 14. Lebensjahr zur Fastnacht auf, hatte im vergangenen Jahr 60-jähriges Büttenjubiläum.